Ehrenmitglieder der Deutsch-Schwedischen Gesellschaft Berlin e.V. sind:

Walter Sack: Dem Berliner Metallarbeiter und Kommunalpolitiker wurde die Ehrenmitgliedschaft anlässlich seines 90. Geburtstages am 26. Dezember 2005 verliehen. Während der Nazizeit nahm er als Mitglied der jüdischen Jugendbewegung am antifaschistischen Widerstand in Berlin teil. Als ihm die Verhaftung durch die Gestapo drohte, fand er politische Asyl in Schweden. Nach seiner Rückkehr genoss er als Bürgermeister des Stadtbezirkes Treptow viele Jahre das Vertrauen der Bürger und wirkte gemeinsam mit seiner schwedischen Frau Ingeborg aktiv für die Verständigung zwischen Deutschen und Schweden.
Er verstarb am 29.04.2008.

Jochen Preußler: Der Berliner Journalist, der der Deutsch-Schwedischen Gesellschaft Berlin e.V. fast 15 Jahre als Vorsitzender vorstand, wurde am 2. Februar 2007 – sieben Monate vor seinem 80. Geburtstag auf der Jahresversammlung der Vereinigung zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Von Stockholm aus berichtete er als Auslandskorrespondent viele Jahre lang über Nordeuropa. Seit über 50 Jahren eng mit Schweden verbunden, hat er die Entwicklung und das Profil der Gesellschaft maßgeblich geprägt und ihr dank intensiver Kontakte in Schweden wie in Berlin viele Freunde gewonnen.

Prof. Dr. Jan Peters: Der Potsdamer Historiker und Nordeuropawissenschaftler erhielt am 28. November 2007 aus Anlass seines 75. Geburtstages die Ehrenmitgliedschaft. Der Sohn eines nach Schweden emigrierten Wissenschaftlers widmete sich nach seiner Rückkehr vor allem der Erforschung deutsch-schwedischer Beziehungen und trug mit Büchern wie „Exilland Schweden“ oder „Die alten Schweden“ wesentlich zu einem differenzierten Schweden-Bild im Osten Deutschlands bei. Der stets auf geistige Unabhängigkeit bedachte Gelehrte, 1997 zum Auswärtigen Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft berufen, unterhält weiter viele Kontakte nach Schweden und macht sie für die Verständigung über die Ostsee hinweg fruchtbar.