Wer wir sind – was wir bieten

Die Deutsch-Schwedische Gesellschaft Berlin e.V. wurde am 23. Juni 1990 als Freundeskreis Berlin-Schweden e.V. gegründet. Seit dem 30. Juli 2007 ist sie unter dem neuen Namen beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg eingetragen. Sie ist seit 1992 als gemeinnütziger Verein anerkannt.

Entsprechend ihrer Satzung fördert die Gesellschaft Verbindungen zwischen Bürgern Berlins und Schwedens durch persönliche Kontakte und gegenseitige Information über Land und Leute in Geschichte und Gegenwart, über Kultur, Politik, Sozialwesen, Bildung und Umwelt - verpflichtet den Ideen der Völkerverständigung. Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, Institutionen und Unternehmen unterstützen die Tätigkeit der Vereinigung. Sie hat 140 Mitglieder.

Die Gesellschaft legt großen Wert auf die Pflege schwedischer Traditionen. Gemeinsam mit Gästen feiern wir alljährlich das Mittsommerfest in der Umgebung von Berlin. Im August treffen wir uns zum Krebsessen, im November zur Martinsgans. Im Dezember begrüßen wir die Lichterkönigin Lucia.

Auf Veranstaltungen über Kultur, Politik und Geschichte Schwedens erweitern wir unsere Kenntnisse über unseren nördlichen Nachbarn. Kompetente Referenten informierten bisher unter anderem über die Persönlichkeiten wie Stellan Arvidson, Alfred Grenander, Dag Hammarskjöld, Astrid Lindgren, Artur Lundkvist, Henning Mankell, Olof Palme, Nelly Sachs, Raul Wallenberg und Peter Weiss. Außerdem über die Wikinger, die Hanse, die Ereignisse von Ådalen oder über Reichstagswahlen. Die Ausstellung „Schwedischer Jugendstil“ im Bröhan-Museum war ebenso einen Besuch wert wie die Gedenkstätte der Wannseekonferenz. Gelegentlich werfen wir auch einen Blick auf Schwedens nordische Nachbarn – in jüngster Zeit z.B. auf Island, Norwegen, Dänemark und auf die Finnlandschweden.

Alljährlich reisen wir zu einer Exkursion nach Schweden oder begeben uns auf schwedische Spuren in Deutschland. Zu Himmelfahrt ging es in den letzten Jahren u.a. nach Ystad auf den Spuren von Henning-Mankell-Kommissar Wallander, nach Småland (Carl von Linné und schwedische Auswanderer) und nach Görlitz auf schwedischen Spuren (u. a. von Gustav Fröding).

Die Gesellschaft wirkt in ihrer völkerverbindenden Tätigkeit mit zahlreichen Partnern zusammen: der Schwedischen Botschaft in Berlin, der Schwedischen Victoriagemeinde, dem Nordeuropainstitut der Berliner Humboldt-Universität, der Schwedischen Handelskammer, der Peter-Weiss-Bibliothek, dem Olof-Palme-Jugendzentrum, der Deutschen Bellman-Gesellschaft. Kontakte bestehen zu einer Reihe von Schweden-Gesellschaften in Deutschland (z.B. Greifswald, Heidelberg, Leipzig, München, Wismar).

Natürliche Kontaktpartner sind auch die Berliner Schulen, die schwedische Namen tragen: Ellen-Key-Oberschule in Friedrichshain, Carl-von-Linné-Schule in Lichtenberg, Astrid-Lindgren-Schule in Spandau, Schwedische Schule in Berlin-Wilmersdorf, Trelleborg-Schule in Pankow, Birger-Forell-Realschule in Wilmersdorf, Dag-Hammarskjöld-Oberschule in Tempelhof, Nils-Holgersson-Schule und Selma-Lagerlöf-Grundschule in Marzahn, Alfred-Nobel-Oberschule in Neukölln, Nelly-Sachs-Gymnasium in Köpenick und Anna-Lindh-Schule in Wedding.

Das 20-seitige Informationsblatt „Berlinbladet“ gibt die Gesellschaft drei Mal im Jahr heraus. Es enthält das aktuelle Veranstaltungsprogramm sowie Berichte über das Vereinsleben, Informationen über die schwedische Politik, Kultur und Geschichte sowie Erlebnisberichte über Reisen in das Nachbarland. Mitglieder der Gesellschaft erhalten „Berlinbladet“ kostenlos. Nichtmitgliedern schicken wir das Blatt gerne gegen eine Gebühr von 1 € zu.

Die Mitglieder erhalten ausführliche „Elektronische Rundbriefe“ zu Schwedenthemen. Sie informieren über die Vorhaben der Gesellschaft sowie über Veranstaltungen der Botschaft, der Victoriagemeinde, des Nordeuropainstituts und anderer Institutionen sowie über Buchangebote, Fernsehbeiträge oder Kulinarisches.

Für Sprachinteressierte bieten wir einen Schwedisch-Konversationszirkel an. Das Training von Sprachfertigkeiten wird mit Wiederholungen zur Grammatik und Kenntnissen über Land und Leute verbunden. Es ist günstig, wenn Sie über einfache Vorkenntnisse (z.B. ein Semester Volkshochschule) verfügen. Wir treffen uns ein Mal wöchentlich abends. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Zu näheren Einzelheiten kontaktieren sie Wolfgang Beyer, Tel. 033 762 / 2 040 2 oder per E-mail: Beyerwolfgang@arcor.de.

Ehrenmitglieder der Deutsch-Schwedischen Gesellschaft Berlin e.V.:

Walter Sack, Jochen Preußler und Prof. Dr. Jan Peters... mehr